Mandy Pfeifer: Einsatz für junge Menschen in Schwerin
Einsatz für junge Menschen
Heute an morgen denken heißt, junge Menschen nicht nur als Zielgruppe zu betrachten. Ihre Erfahrungen und Ideen müssen in Bildung, Stadtentwicklung und Politik einbezogen werden.
Junge Menschen sind Gegenwart und Zukunft zugleich
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erleben politische Entscheidungen unmittelbar: in der Schule, im Nahverkehr, auf Sportflächen, bei digitalen Angeboten, beim Übergang in Ausbildung und bei der Suche nach bezahlbarem Wohnraum. Trotzdem werden sie in politischen Debatten häufig erst spät oder nur symbolisch beteiligt.
Echte Jugendpolitik beginnt deshalb mit einer einfachen Frage: Welche Entscheidungen betreffen junge Menschen, und wie können sie rechtzeitig mitreden? Beteiligung bedeutet nicht, dass jeder Wunsch umgesetzt wird. Sie bedeutet, dass Erfahrungen gehört, Argumente ernst genommen und Entscheidungen verständlich begründet werden.
Arbeit in der Enquete-Kommission
Der Landtag setzte die Enquete-Kommission „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ ein, um systematisch zu untersuchen, was junge Menschen für gute Zukunftschancen benötigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt laut Landtag auf Beteiligungsformaten, durch die Ideen, Sorgen und Erwartungen von Kindern und Jugendlichen direkt in die Arbeit einfließen.
Mandy Pfeifer gehört der Kommission als ordentliches Mitglied an. Diese Arbeit ergänzt ihre Funktionen im Bildungs- und Sozialausschuss. Jugendpolitik wird damit nicht als isoliertes Feld behandelt, sondern mit Bildung, Gesundheit, Teilhabe, Sicherheit, Freizeit und ländlichen beziehungsweise städtischen Lebensbedingungen verbunden.
Mitbestimmen
Beteiligung muss früh beginnen und verständliche, altersgerechte Formate anbieten.
Lernen und Ausbildung
Schulen, Berufsorientierung und Übergänge entscheiden über Selbstständigkeit und Perspektiven.
Freiräume und Freizeit
Sport, Kultur, Jugendclubs und sichere öffentliche Räume gehören zu einer jugendfreundlichen Stadt.
Gesund aufwachsen
Prävention, Beratung und psychische Gesundheit müssen ohne Stigmatisierung erreichbar sein.
Beteiligung hat inzwischen einen gesetzlichen Rahmen
Das Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern trat am 2. April 2024 in Kraft. Die offizielle Landesinformation beschreibt Beteiligungsrechte auf kommunaler und Landesebene sowie Rechte von Kinder- und Jugendgremien. Damit wird Beteiligung nicht nur als freiwillige gute Idee verstanden, sondern strukturell gestärkt.
In Schwerin bietet der Kinder- und Jugendrat eine konkrete Interessenvertretung. Daneben informiert die Stadt über offene Jugendeinrichtungen, Schulsozialarbeit, Straßensozialarbeit und Angebote am Übergang von Schule zu Ausbildung und Beruf. Diese Strukturen sollten nicht nebeneinander arbeiten, sondern gut vernetzt sein.
Was junge Menschen von Politik erwarten dürfen
- Beteiligung findet statt, bevor Entscheidungen praktisch feststehen.
- Informationen sind verständlich, digital zugänglich und altersgerecht.
- Bildung, Ausbildung, Wohnen, Mobilität und Freizeit werden gemeinsam betrachtet.
- Rückmeldungen werden dokumentiert und Entscheidungen nachvollziehbar begründet.
- Jugendliche werden nicht nur bei Jugendthemen gehört, sondern bei allen Fragen, die ihren Alltag betreffen.
Offizielle Informationen und weiterführende Links
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Häufige Fragen
Was ist die Enquete-Kommission „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“?
Sie ist eine zeitlich befristete Kommission des Landtages, die Grundlagen und Handlungsempfehlungen für zeitgemäße Kinder- und Jugendpolitik erarbeitet und junge Menschen über Beteiligungsformate einbezieht.
Welche Rolle hat Mandy Pfeifer dort?
Das offizielle Landtagsprofil führt sie als ordentliches Mitglied der Enquete-Kommission.
Was regelt das Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz?
Es verankert Beteiligungsrechte für Kinder und Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern und stärkt unter anderem kommunale Beteiligungsgremien und Beteiligungsverfahren.
Gibt es in Schwerin einen Kinder- und Jugendrat?
Ja. Der Kinder- und Jugendrat vertritt die Interessen junger Menschen und bringt ihre Anliegen in die Stadtpolitik ein.
Welche Themen zählen zur Jugendpolitik?
Neben Bildung und Freizeit gehören dazu Gesundheit, Wohnen, Mobilität, Ausbildung, Digitalisierung, Sicherheit, Beteiligung und der Zugang zu Beratung.
Informieren Sie sich über die Enquete-Kommission, den Kinder- und Jugendrat und die gesetzlichen Beteiligungsrechte.
Offizielles Landtagsprofil Amtliche Wahlinformationen
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